Tegelweg: Harte Prüfung für die Stoßdämpfer
Kräftig durchgeschüttelt!
Ein Asphaltkrater neben dem nächsten: Wer täglich über die Buckelpiste Tegelweg muss, ruiniert sich schnell die Stoßdämpfer. Wir haben nachgefragt: Wann wird endlich saniert?
Rrrums – einen schönen Gruß vom Stoßdämpfer! Und auf ins nächste Schlagloch. Willkommen im Tegelweg! Vor allem der Abschnitt zwischen Ebeersreye und Friedrich-Ebert-Damm gleicht einer Buckelpiste. Zentimetertiefe Schlaglöcher machen das Autofahren zum Abenteuer. Hat das Bezirksamt die Straße womöglich vergessen? Wegewart Ralf Güldner schüttelt den Kopf: „Nein, ich bin regelmäßig vor Ort, schreibe pro Jahr etwa 40 Aufträge für Instandsetzungsarbeiten.“ Und dann? „Wenn der Auftrag genehmigt ist, wird ausgebessert.“ Konkret: Der Riss wird kurzfristig mit Kaltasphalt aufgefüllt. Doch kaum ist eine Schlucht verfüllt, klafft nebenan eine neue. Die Straße scheint reif für eine Grundinstandsetzung zu sein. Das sehen auch die Verantwortlichen der zuständigen Straßenverkehrsbehörde so. Aber wann? „Da derzeit noch keine Planung aufgenommen ist, kann dazu noch nichts gesagt werden“, formuliert Anne Bauer, Pressesprecherin des Bezirksamts Wandsbek. Bitter: Der vergleichsweise kleine Tegelweg hat es bislang noch nicht einmal auf die Prioritätenliste der Behörde geschafft. Dort werden anstehende Arbeiten nach Wichtigkeit der Straße geordnet und abgearbeitet. Wenig erfreulich sieht es auch am Wendehammer Johannes-Frömming-Straße/ Max-Herz-Ring aus. Büsche und Bäume wurden Opfer parkender und rangierender Autos. Im Frühling fuhr sich ein LKW fest, zerstörte die kleine Verkehrsinsel. Wann wird das eigentlich repariert? Antwort aus dem Bezirksamt: Wird abgearbeitet, sobald die Winterschäden auf wichtigeren Straßen repariert sind. Zweites Tegelweg-Ärgernis: Immer wieder fahren allzu forsche Straßenkapitäne den parkenden Autos Seitenspiegel ab oder schrammen Kratzer und Beulen ins Blech. Könnte ein Halteverbot außerhalb der Parkbuchten die Situation entschärfen? „Nein, grundsätzlich ist die Straße ja nicht problematisch“, antwortet Jörn Stirnal, Bürgernaher Beamter der Trabrennbahn. „Meistens liegt es einfach nur an der aggressiven Fahrweise einiger Autofahrer, die da trotz Gegenverkehr
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