Zweitwohnsitz erster Klasse
Ein lauer Sommerabend im Ju- Tra. Entspannter Kick auf dem Bolzplatz nebenan, die Bälle fliegen tief, die coolen Sprüche auch. Mittendrin: Tom Hinzmann (14). Der Teenager gehört zu den Stammgästen des Jugendclubs. Hier verrät er, warum.
Du kommst seit zwei Jahren regelmäßig dienstags und donnerstags abends ins Ju- Tra…
Ja, weil ich vorher zu den Nachmittagsangeboten [für Kinder von 6 bis 12 Jahren, d. Red.] leider nicht kommen konnte. Ich habe jeden Tag bis 16 Uhr Schule.
Sonst wärst Du schon früher hier Stammgast geworden?
Na klar. Ich kenne Sönke [Schilling, d. Red.] und das Team ja schon seit sechs Jahren, noch vom Fußball. Der wurde früher freitags auf dem Platz an der Grundschule Traberweg angeboten.
Was gefällt Dir denn so gut am JuTra?
Man trifft hier einfach alle Leute, die man so vom Max-Herz-Ring kennt. Wir verstehen uns super untereinander, und wir spielen mindestens einmal pro Woche Fußball auf dem Bolzplatz, auch im Winter. Alle meine Freunde kommen her.
Und wie verbringt Ihr Eure Zeit hier sonst so?
Karten spielen – zum Beispiel „Schwimmen“ –, Billard, Kicker. Und wir reden viel miteinander und mit dem Team. In den Ferien machen wir Ausflüge, Kanutouren, Heidepark und so. Das macht sehr viel Spaß.
Ihr seid also eine ziemlich eingeschworene Truppe. Haben Neulinge denn bei Euch überhaupt eine Chance?
Ja, klar. Da entstehen schnell Gespräche und dann läuft das. Wenn’s doch mal Streit gibt, spricht jemand
Was würdest Du tun, wenn es das JuTra nicht gäbe?
Wir würden uns wahrscheinlich draußen auf einem Spielplatz treffen, irgendwo abhängen. Bei schlechtem Wetter wäre das nicht so der Hit.
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