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Müllschleusen – die harten Fakten:
… und Sortieren lohnt sich doch!
Schleusen statt Tonnen – und ein Clip als Schlüssel zum modernen Müll-„Nirwana“: Seit drei Jahren schluckt das neue System die Abfälle auf der Trabrennbahn. Was hat’s den Mietern eigentlich gebracht?
Nicht zuletzt bares Geld: Durchschnittlich 54,62 Ä pro Wohnung – abhängig von der Quadratmeterzahl – sparten die Mieter im BA 1 im Schnitt 2009 im Vergleich zur der Zeit vor der Betreuung durch die „innotec“. Im BA 2 waren es bedingt durch ein geringeres Ausgangsvolumen vor Einführung der Schleusen im gleichen Zeitraum 17,39 Ä. Das belegen die Zahlen der „innotec“ (vgl. Grafik).
Die Müllspezialisten sind im Auftrag der GATOR für die Betreuung der Abfallstandplätze auf der Trabrennbahn zuständig. Zusätzliche Kosten für die Mieter verursacht der „innotec“-Service nicht – er finanziert sich ausschließlich über eine prozentuale Beteiligung an den Einsparungen bei den Müllkosten.
Auch der Umwelt nützt es, dass Wertstoffe vom Restmüll getrennt und aufgearbeitet werden, statt unsortiert in die Verbrennungsanlage zu wandern.
Ärgerlich für alle korrekt trennenden Mieter: Immer wieder werfen „Schwarze Schafe“ ihren Abfall ins Gebüsch, angeblich um Geld zu sparen. Doch ein Blick auf die nüchternen Zahlen beweist: Es lohnt sich nicht.
Denn 30 Liter Mindestvolumen pro Woche müssen ohnehin für jede Wohnung bezahlt werden, das legt die hamburgische Abfallsatzung fest. Auch der Preis für eine „Extraportion“ Müll, z. B. 5 Liter für Windeln, macht den Kohl nicht fett: Gerade mal 14 Cent (BA 1) bzw. 12,5 Cent (BA 2) musste man 2009 dafür berappen.
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