Ärzte: Quartett komplett!
Hatschi! Gerade im Winter platzt die Praxis Ergenzinger-Löwnau im Centra aus allen Nähten. Da kommt Allgemeinärztin Karen Haß (42) als Vierte im Bunde gerade recht.
Wie war Ihr Start auf der Trabrennbahn?
Bestens. Gefühlt bin ich – im positiven Sinn – schon ein halbes Jahr hier. Vom ersten Tag an gab’s für mich erfreulich viel zu tun, die Patienten haben mich sehr offen aufgenommen. Das ist ja nicht selbstverständlich, wenn eine neue Ärztin auftaucht.“
Wo waren Sie vorher tätig?
Nach dem Studium habe ich in unterschiedlichen Kliniken sämtliche Stationen des Klinikalltags durchlaufen: Innere Station mit Schwerpunkt Kardiologie, interdisziplinäre Notaufnahme, Chirurgie, Intensivstation und Notärztin auf dem Rettungswagen. Außerdem habe ich mit Alkoholkranken und Menschen mit Assistenzbedarf gearbeitet.
Und warum haben Sie sich dann für eine Facharztausbildung als Allgemeinmedizinerin entschieden?
Weil das genau mein Ding ist. Der Kontakt zu vielen, sehr unterschiedlichen Menschen, das breite Fachwissen, das ich hier gut einsetzen kann. Das wird nie langweilig, das wollte ich schon seit der Schule.
Trotzdem haben Sie zunächst etwas anderes gelernt …
Ja, Masseurin und medizinische Bademeisterin. Aber das reichte mir schon bald nicht mehr. Unser früherer Hausarzt machte mir dann Mut, das Abi nachzuholen und Medizin zu studieren.
Sie arbeiten 25 Stunden pro Woche in der Praxis. Das klingt nach relativ viel Zeit für Hobbies…
Ja, vor allem schnell und viel Radfahren! Außerdem singen (in einem Farmsener Chor), Krimis lesen, segeln und reisen. Und ich habe fünf Wellensittiche – die leben aber zurzeit bei meinen Eltern, bis ich eine größere Wohnung gefunden habe.
.
<< zurück zur Übersicht
|