Schredderfete der Feuerwehr – auch ohne „Stargast“
Wir lassen uns das
Feiern nicht vermiesen
Das war der Party-GAU: Schredderfest ohne Schredder. Der Lieferant hatte kurzfristig abgesagt. Das rustikale Eisvergnügen stieg trotzdem – mit Schneeballschlacht und Stockbrot als Familienspaß vor der Haustür.
n Das Bier kalt, der Glühwein heiß, das Stockbrot knusprig, die Würstchen kross: Perfekter hätten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Farmsen das zweite Schredderfest auf der Trabrennbahn nicht vorbereiten können. Alles stimmte. Bis auf eins: Der Partykracher – der Schredder – fehlte. Nur Stunden vor dem Start der frostigen Wintersause hatte der Schredderlieferant angesichts der eisglatten Straßen buchstäblich kalte Füße bekommen – und abgesagt.
Den Gästen war’s (brat-)wurscht: Sie schlitterten gut gelaunt mit Tannenbäumen, Kind und Kegel zur Party, wärmten sich bei Schneeballschlachten und verdrückten knapp 40 Liter Glühwein. „Tolles Fest, gefällt uns gut“, sagte Mieterin Christine Schultz. „Nur schade, dass die Kinder ohne den Schredder nicht zusehen können, wie aus dem Weihnachtsbaum Kleinholz wird.“
Größte Attraktion für die Kleinen: die Feuerkörbe. Frisches Stockbrot über lodernden Flammen in der Dämmerung auf knirschendem Schnee rösten – das war Winterromantik pur. 2011 geht’s den ausgedienten Bäumen wieder an die Nadeln – garantiert mit Schredder. Denn soviel steht für Feuerwehrchef Hennig fest: „Das passiert mir nicht noch mal.“
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