Reizthema
Ruhe bitte!
Endlich Feierabend. Tür zu, Jacke aus, Füße hoch – Ruhe! Ruhe? Von wegen: Zur Linken tobt ein Ehekrach, rechts testet der Nachwuchs die Boxen der Stereoanlage. Lärm und merkwürdige Eigenarten können das Klima im Haus ganz schön vermiesen. Aushalten oder meckern – wie reagiert man da am besten? Wir haben uns umgehört.
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Jan B.: „In so einem Fall gehe ich kurz runter und sag‘ Bescheid. Wir verstehen uns im Haus wirklich gut. Wenn mal etwas sein sollte, sagen wir uns das gegenseitig – und dann ist das ohne großen Stress geklärt.“ |
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Claudia M. und Stefan S.: „Richtigen Streit hatten wir noch nie. Also uns nervt eigentlich höchstens, wenn im Hausflur viel herumsteht. Sonst sind wir aber eher tolerant. Wenn wirklich etwas wäre, würden wir uns zunächst mal an den entsprechenden Nachbarn wenden. Und wenn das überhaupt nichts nützt, würden wir eben der GATOR Bescheid sagen. Aber bisher war ja noch nie was.“ |
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Cindi K.: „Wir sind hier echt glücklich, hatten tatsächlich noch nie Streit. Wir verstehen uns wirklich gut mit den Nachbarn, es ist ein Miteinander auf der Anlage, das ist absolut nicht selbstverständlich. Wir haben das auf anderen Anlagen schon vollkommen anders erlebt.“ |
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Marina K.: „Wenn mich etwas stört, dann sage ich das direkt. Mit dieser Methode habe ich gute Erfahrungen gemacht. Querschläger gibt es zwar leider immer – da kann man sagen, was man will und es nützt nichts. Aber die sind bei uns im Haus glücklicherweise ausgezogen – und jetzt ist das Klima unter uns Nachbarn prima.“ |
Das meint die GATOR dazu
„Eine Wohnanlage ist ja zum Wohnen da – und das bedeutet natürlich auch: Manchmal gibt’s Geräusche“, sagt Stefan Grunert von der Hausverwaltung. „Auf einer Anlage zu leben, heißt immer auch, viel Gemeinschaft zu haben.“ Sein Tipp: direkte Kommunikation und ein bisschen Toleranz: „Sollte etwas doch mal zu sehr nerven, lieber gleich zum Nachbarn gehen und die Angelegenheit kurz und sachlich aus der Welt schaffen.“ Wenn erst der Vermieter eingreifen müsse, werde das Klima erfahrungsgemäß leider selten besser.
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