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Trabrennbahn Farmsen
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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
GATOR Beteiligungsverwaltungsges. mbH
Große Theaterstr. 1a · 20354 Hamburg
Tel.: 040 / 53 43 32-14
Fax: 040 / 53 43 32-32
Email: info@gator.de

© Konzeption - Gestaltung - Umsetzung:
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www.cvh-design.de

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Saubermann im Müll-Dorado

Wenn’s André Schaar nicht gäbe, würden viele Mieter am Wertstoffcontainer dicke Backen machen. Denn die Stadtreinigung lässt falsch befüllte Behälter einfach stehen. Dass das nicht passiert – dafür sorgt Schaar.

Puh, das stinkt. Angesäuerte Milchreste in Joghurtbechern, hier und da eine verirrte Windel – wenn André Schaar den Deckel der gelben Wertstofftonne zurückschiebt, steigt ihm ein ganz besonderer Duft in die Nase. Trotz der weißen Schutzmaske über Mund und Nase. „Man muss den Geruch abkönnen“, schmunzelt der Liegenschaftsbetreuer der „Innotec“. „Und man muss den Müll anfassen können. Sonst ist der Job nicht zu machen.“ Spricht’s und greift mit behandschuhten Händen hinein in das müffelnde Sammelsurium.
Dort liegen oft Dinge, die mit Wertstoff nichts zu tun haben: Fahrradhelme, Knete, Spielzeug, Batterien, Restmülltüten. Jeden Tag dreht der gelernte Kommunikationselektriker seine Runden über die Trabrennbahn, sortiert in gelben und blauen Papiertonnen nach, wo Mieter geschlampt haben, fegt Glasscherben weg, nimmt Flugmüll und Abfall mit.
Das ist kein Luxus: „Wenn die Stadtreinigung Rest- oder Sperrmüll in einer Wertstofftonne entdeckt, lässt sie den vollen Container stehen“, warnt Schaar. Das wäre der Abfall-GAU. Denn wenn die Tonnen voll sind, wird niemand seinen Müll los.
Und deshalb gibt’s seit Oktober 2008 André Schaar auf der Anlage. Sein Ziel: „Niemals volle Tonnen. Die Mieter müssen jederzeit ihren Müll entsorgen können.“ Er rechnet vor, wie sich die korrekte Trennung für alle lohnt. „Früher standen hier sechs Restmülltonnen, heute nur noch zwei“, sagt er an einem der Containerplätze. Bei rund 1200 Euro Entsorgungskosten pro Tonne und Jahr mache das allein an diesem Stand eine Ersparnis von rund 4800 Euro aus. Die fließen zu Teilen an die Mieter zurück.

„Hier klappt es zu fast 100 Prozent mit dem Trennen“, lobt Schaar. Ein bisschen Unordnung weiß er zu schätzen: „Wenn alle perfekt trennen würden, wäre ich ja meinen Job los.“

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