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Trabrennbahn Farmsen
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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
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Wenn’s in Bad und Küche tierisch wimmelt

Hilfe, Ameisenalarm!

Keiner will sie, jeder hat sie: Ameisen, Silberfischchen und Co. Im Handumdrehen wird aus ein paar Tierchen eine eklige Plage in Küche und Bad. Wer die Tricks kennt, wird erstmal ohne Chemie mit ihnen fertig.

Ameisenalarm in der Küche! Silberfischchen erobern das Bad, Kleidermotten fressen sich am Lieblingspullover satt. Und – igitt! – in Müesli, Tee und Cornflakes winden sich die Larven der Lebensmittelmotte.

Klar ist: Die Viecher müssen raus. Egal wie. So schnell wie möglich. Also her mit dem Gift: „Paral“ und „Nexalotte“ sollen’s richten. „Ganz falsch“, widerspricht Bernd Trautmann von der Firma „Kill-Team“. „Aber diesen Fehler machen die meisten Laien in der ersten Panik.“ Der Schädlingsexperte setzt Chemie nur im Notfall ein. „Lesen Sie mal, was in den Sprays und Mitteln drin ist: Da werden Insektizide und Nervengifte verwendet. Die dünsten in der Wohnung aus. Das atmen Sie über Monate ein.“ Gesund ist das nicht. Und dazu  oft wirkungslos.

Beispiel Ameise: Klar helfen giftige Fressköder, die die Arbeiterinnen ins Nest schleppen und so den Staat auslöschen. Aber nur vor dem Hochzeitsflug der Königin im Februar oder März. Hat die Chefin sich erst gepaart, läuft der Köder ins Leere, das Geld ist verschenkt.

Besser wirken Gerüche. Heiße oder kalte Brühe aus zerriebenen Blättern von Majoran, Pfefferminze oder Thymian auf Ameisennester und -straßen gießen oder Zimtpulver um die Löcher streuen.

Erst wenn Hausmittel und Hygiene nichts mehr ausrichten, sind die Profis am Zug. Mit kleinen Gelpunkten an strategisch wichtigen Stellen machen sie den sechsbeinigen Gästen den Garaus. Gas ist out. Denn das bedeutet immer auch: belastete Raumluft für die menschlichen Bewohner.

Und was ist mit Silberfischchen, auf der „Hitliste“ vieler Mieter neben Ameisen ganz oben? „Vorbeugen kann man mit dem richtigen Lüften und Heizen“, empfiehlt Trautmann. Köderdosen helfen gegen die zähen Lästlinge nur, wenn genug davon aufgestellt werden. In einer 60-Quadratmeter-Wohnung zum Beispiel sind das 15 bis 20 Dosen.

Raus mit dem Ungeziefer – so geht’s:

  1. Ameisen:
    • Gerüche helfen. Mit Parfum oder Deo eine Duftsperre vor das Loch sprühen.
  2. Silberfische:
    • Häufig Lüften! Räume trockenhalten.
    • Kartoffel abreiben, das Geriebene auf ein Stück Papier legen. Über Nacht stehen lassen.
      Die Tiere kriechen darunter.  Morgens Tiere mit Papier in den Müll werfen.
  3. Kleidermotten:
    • Vorbeugung: Zedernöl, Lavendel, Salbei, Thymian, Kampfer im Kleiderschrank.
  4. Lebensmittelmotte:
    • Alles wegwerfen, was offen im Schrank steht.
    • Mit Essigwasser oder Desinfektionsmittel auswischen.

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