Wenn Oma tüdelig wird
Alle Mann an Bord: Das Centra ist jetzt ausgebucht. Die letzten freien Büros schnappte sich die Bildungs- und Beratungsfirma „ComFair“ für ihre Tochter „IfA“. Schicke Abkürzung. Aber was treiben die Spezialisten für Demenzerkrankungen dort eigentlich? Geschäftsführer Detlef Maaßen hat es uns erklärt.
Was bekommt man denn im Institut für Alters- und Gesundheitsfragen (IfA)?
Wir qualifizieren ausgebildete Pflegekräfte, meistens examinierte Schwestern und Pfleger, für Tätigkeiten speziell im Bereich von Demenzerkrankungen. Der Abschluss heißt „Sozialberater in der Altenhilfe, Schwerpunkt Demenzerkrankungen“.
Und das lohnt sich?
Die Nachfrage ist groß. Zum einen ist Demenz ein Thema, das uns wegen der demografischen Entwicklung als Gesellschaft noch sehr beschäftigen wird. Zum anderen suchen viele Pflegekräfte, denen ihr anstrengender Beruf den Rücken ruiniert hat, nach Möglichkeiten, weiter in ihrer Branche zu arbeiten.
Kann man sich auch als Normalbürger bei Ihnen Rat holen?
Ja, klar. Einfach vorbeikommen oder unter 644 26 761 anrufen und einen Termin vereinbaren. Wir beraten Klienten auch zu Hause über den Umgang mit Demenz.
„Wir“ – wer ist das denn hier?
Die Leitung hat Lehrgangskoordinatorin Kristina Kaim. Für Anmeldungen und Büroorganisation ist Heike Heinrich zuständig. Und dann sind hier natürlich die externen Dozenten für unsere Seminare.
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