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Trabrennbahn Farmsen
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Wohnpark Trabrennbahn Farmsen
GATOR Beteiligungsverwaltungsges. mbH
Große Theaterstr. 1a · 20354 Hamburg
Tel.: 040 / 53 43 32-14
Fax: 040 / 53 43 32-32
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Jugendfeuerwehr Farmsen:
Schnelle Helfer für alle (Not-)Fälle

Ohnmächtig liegt Steven (10) auf dem Asphalt. In Arbeitsanzug und Helm kniet Jugendfeuerwehrfrau Catharina neben dem verletzten Kind, den Notfallkoffer hat sie schon geöffnet. Die Kameraden Benedikt und Patrick holen derweil eine mobile Trage aus dem knallorangen Einsatzfahrzeug. In Sekundenschnelle rollen sie sie auseinander, legen den Verletzten vorsichtig darauf, bringen ihn in Sicherheit.

„Gut gemacht“, lobt Jugendwart Jürgen Schaub. Steven, der „Verletzte“, grinst, steigt von der Trage. Alles nur eine Übung. Die Jugendlichen räumen Notfallkoffer und Gerät wieder fort. Ungezählte Male haben die 22 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Farmsen Einsätze wie diesen geübt, damit im Ernstfall alles wie am Schnürchen klappt.

Woche für Woche treffen die Jugendlichen sich in der Wache am Berner Heerweg, pauken Theorie, trainieren für den Ernstfall. „Der Nachwuchs übt hier alles, was die Großen können müssen“, erläutert Schaub. Neben Erster Hilfe sind das vor allem Einsätze gegen Brände, im Fachjargon „Löschangriffe“ genannt. Was bedeutet das konkret? „Der gesamte Aufbau eines Löschangriffs wird geübt, von der Wasserentnahme bis zum fachmännischen Zielen mit dem Wasserstrahl“, berichtet Schaub. Mit Hilfe von Nebelmaschinen erfahren die 10- bis 17-Jährigen, was es heißt, sich in verrauchten, brennenden Räumen orientieren zu müssen. Und zwar ohne sich dabei zu gefährden. Selbst löschen – das dürfen die Kids allerdings nicht. Das bleibt den Erwachsenen vorbehalten.

Was ist denn das Tolle an der Jugendwehr? „Man lernt, wie man anderen helfen kann“, sagt Tamara. „Es macht einfach Spaß, es ist cool hier“, findet Patrick. Die anderen nicken zustimmend. Denn hier wird nicht nur Theorie und Praxis gepaukt. Gemeinschaft steht im Vordergrund: „Wir machen Nachtwanderungen und Grillfeste, fahren ins Zeltlager und zu Wettkämpfen“, zählt der Jugendwart auf.

Und sie helfen im Stadtteil, wo sie können, waren allein 2005 bei zwölf Kinderfesten in Farmsen vor Ort. Auf der Trabrennbahn boten sie erfrischende Wasserspiele an, brachten im vergangenen Dezember den sehnlichst erwarteten Nikolaus mit seinen Geschenken ins Hausmeisterbüro. „Wenn man uns um Hilfe bittet, sind wir da. Es findet sich immer jemand, der mitmacht“, fasst Jürgen Schaub die Hilfsbereitschaft seiner Truppe zusammen.

Zur Anlage haben die Blauröcke einen ganz persönlichen Draht: Farmsens Wehrführer Axel Wolff ist Hausmeister der Grundschule Traberweg, seine Söhne Patrick und Mirco üben – na klar – in der Jugendabteilung.

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